04 August 2021

 Von dem zweifelhaftem Vergnügen mit der Bahn zu fahren  




Die Leser ahnen sicher schon, es kommt mal wieder eine Geschichte über verspätete Züge. Das ist auch nicht ganz falsch, doch diesmal schlägt es dem Faß den Boden aus!

Am Dienstag wollte ich mit meinem Fahrrad und dem Metronom um 10:23 von Lauenbrück nach Rotenburg fahren. Also zwei Stationen, ist ja nicht so'n Aufriß würde man meinen. Da ich allerdings schon einmal Richtung Bremen nicht mitgekommen war, da ich nicht direkt vor dem Fahrradwagon stand und die Tür nicht prompt aufging, wollte ich diesmal ganz sicher sein. Ich erkundigte mich also bei einem jungen Mann der dort wartend auf der Bank saß und vergewisserte mich dass der Fahrradwagen dort halten würde, wo ich es annahm. Dies bejahte er. Doch das reichte mir immer noch nicht und ich suchte die Seite des Wagenstandsanzeigers des Metronoms in meinem Handy auf. Auch da bestätigte sich, der zweitletzte Wagen würde dort anhalten wo ich es vermutete. 

Ich harrte also weiter des Zuges, der nicht kam, nicht kam, nicht kam und auch 10 Minuten später noch nicht da war. Ohne Ansage, ohne Benachrichtigung in der Leuchtanzeige. Dann aber,... eine Ansage! Der Zug führe heute auf dem gegenüberliegenden Bahnsteig ab. 

Kaum war die Ansage verklungen, fuhr auch schon der Zug ein. Einige Spurt geübte pesten die Treppe wie besessen nach oben. Ich aber war ja auf den Aufzug angewiesen und der fährt nicht mal eben schneller, nur weil irgendein Zug macht was er will! 

Als ich bereits am Übergang zum nächsten Fahrstuhl war, rief eine aufmerksame Frau dem Zugschaffner zu, ich sei sofort da und käme gerade mit dem Fahrstuhl nach unten. Dieser zuckte mit den Schultern und gab das Signal zum Abfahren.  

Nichts anderes hatte ich erwartet, da ja bereits schon mal erlebt. Doch diesmal empfand ich es als dreiste Passagierveräppelung, weil das wirklich kaum für einen normalen Menschen zu schaffen war. Vielleicht gab's ja dafür einen Preis wenn man's schaffte oder die Bahn möchte sichergehen dass ihre Passagiere auch wirklich fit sind, damit nicht irgendjemand während einer Bahnfahrt zusammenbricht und sie den Ärger damit haben. Keine Ahnung, freundlich war das nicht und mir kochte förmlich das Blut!

Somit hatte ich jetzt eine Stunde Zeit. Fest entschlossen mir diesen Tag nicht durch die Bahn verderben zu lassen, schlenderte ich langsam zum Bäcker und deckte mich mit einem kleinen Frühstück ein. Ebenso langsam schlenderte ich, kauend und trinkend zurück zum Bahnhof. Natürlich nicht ohne dieses Erlebnis der Bäckereifachverkäuferin zu erzählen. Schließlich verdient die Bahn alle schlechte Publicity die sie bekommt. Sie konnte natürlich mit einer ähnlichen Geschichte kontern. Gibt es irgendjemanden der keine haarsträubende Verspätungsgeschichte von der Bahn erzählen kann?

Gut, zurück also auf meine Warteposition auf dem "richtigen" Bahnsteig, im Windtunnel von diversen vorbeifahrenden Zügen stehend und das Beste hoffend. Fünf Minuten vor Abfahrt des Zuges ertönte wieder die gleiche Ansage wie beim vorhergehenden Zug. Der Zug fährt heute von dem gegenüberliegenden Bahnsteig ab. Diesmal habe ich es geschafft und hatte sogar noch genug Zeit mich mit meinen Mitreisenden zu unterhalten, bevor die Bahn einfuhr. 

Ich kann nicht sagen, dass dieses Erlebnis dazu beigetragen hat, dass ich das nächste Mal gerne wieder mit dem Metronom fahren werde. Fazit: Zwei Stunden warten für 10 Minuten Fahrzeit, ein erheblich erhöhter Blutdruck und das Ganze für €10,20. "Diese Zeit gehört Dir", besagt ein Slogan der Bahn.Genau! Und ihr habt sie mir geklaut!

11 April 2019

Zarte Spuren des Glücks


Seit vier Wochen nun bin ich hier, in meinem kleinen Schuhkarton am Rande des Waldes. Wenige Meter weiter fließt die Wümme. Wenn ich davon absehe, dass der Kredit noch zurückbezahlt werden muss, ist dies mein Heim. Dieser Gedanke erfüllt mich einerseits mit Freude, andererseits mit leiser Sorge, ob ich wohl gut für mein Heim sorgen kann und es mich noch lange sicher beherbergen wird.

Meine Katzen sind regelrecht aufgeblüht. Sogar die dicke, langsame Felice hat die Freude am Spielen entdeckt. Malina genießt die Selbstständigkeit des Ein- und Ausgangs.

Es ist so wunderbar ruhig hier! Wunderschöner Vogelgesang flötet durch die Lüfte. An Wochentagen sind meine umgebenden Nachbarn nicht da. Diejenigen die da sind, sind Dauerbewohner wie ich.
Die Mehrzahl der Bewohner hier, sind plus-minus 5-10 Jahre, in meinem Alter. Alle duzen sich. Die kontaktfreudigen Menschen die ich bisher kennengelernt habe, sind freundlich und hilfsbereit.

Heute morgen sitze ich in meinem Panorama-Erker und schaue in den blauen Himmel der mit einigen wohlgeformten Wolken geschmückt ist. Heute habe ich mal einen freien Tag in meinen Osterferien und nur sehr lockere Pläne für den Tag.

Am Wochenende war ich das erste Mal im Padam Riepe. Eine legendäre Disco, in die ich schon einige Jahre wollte. Abgehalten hat mich bisher die Entfernung. Jetzt ist es gerade mal 4km um die Ecke!
Das Padam wird von Michel Maboeuf seit 30 Jahren geführt. Ein Franzose der aus Liebesgründen hier in Deutschland blieb. Wer mehr wissen möchte: http://www.padam-riepe.de/
Da es nur einmal am Monatsanfang am Wochenende auf hat, fieberte ich mehrere Wochen, nachdem ich es zufällig auf einer Fahrradtour entdeckt hatte, dem Abend entgegen. Begleitet haben mich ein befreundeter Kollege und dessen Frau. Was gut war, da ich so meiner üblichen "last-minute-Schwäche " nicht erliegen konnte.
Nach ca. 15 Jahren das erste Mal wieder auf einer Tanzfläche zu stehen ist schon etwas besonderes. Zumal ich immer gerne getanzt habe und wie einige mir gesagt haben, meine moves gar nicht so schlecht sind. Der Abend war insgesamt nett, doch das wichtige daran war die Zeichen die ich damit gesetzt hatte. Ich feiere jetzt das Leben und lasse mich durch nichts davon abhalten!

Bei meinen Fahrradtouren hier in die nähere Umgebung, erfasst mich manchmal ein zartes Gefühl von Glück. Sofort rät mir mein Unterbewusstsein, "Vorsicht - du weißt was passiert wenn du dich glücklich fühlst!" In den letzten Jahren war es jeweils so, wenn ich mich amüsieren wollte und etwas nur aus Spaß getan habe, ist immer etwas passiert. Entweder habe ich mir ein Muskelverletzung zugezogen, Allergie-Anfälle bekommen oder ähnliches. Urlaub konnte ich quasi nur insgeheim machen, wenn es mit einer Fortbildung zusammenhing.  Meine letzte größere Fahrradtour vor zwei Jahren zum Beispiel, endete am zweiten Tag mit einer Knieverletzung, die mich mehrere Wochen gekostet hat.
Was es für einen Sinn hat, mir jegliches Vergnügen zu verbieten, ist mir noch ein Rätsel.
Wenn ich mir die Frage stelle:" Was hat es für einen Wert für mich oder welchen Vorteil habe ich davon?", kommen mir seltsame Gedanken. Es beweist, das ich ein arbeitsamer, fleißiger Mensch bin. Ich bin nicht faul und gehe nur meinem Vergnügen nach. Sätze meiner Mutter kommen mir in den Sinn: "Das Leben besteht nicht nur aus Spaß! Wer vorankommen will, muss hart arbeiten!"
Wie auch immer. Ich habe beschlossen, dass damit jetzt Schluss ist! Ich will dieses zarte Pflänzchen, dieses angeschwebte Glücksgefühl, hegen und pflegen. Es soll wachsen und groß werden und mir und allen anderen zum Vorteil gereichen!

Ich habe es verdient und bin es wert!!!


29 November 2018

Ungleiche Bezahlung


Ja, es ist noch immer so, dass Frauen schlechter bezahlt werden als Männer. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs.
Frauen haben eher Teilzeitstellen, weil sie versuchen Familie und Job unter einen Hut zu bringen. Folge, weniger Rente und weniger Möglichkeiten aufzusteigen. Doch da hört es nicht auf.
Ich habe so häufig erlebt wie auch unter Gleichbezahlung, Frauen nicht ernst genommen werden in gleichgestellten Positionen.
Meine eigene Erfahrung:
Als Sozialpädagogin habe ich fast zwei Jahrzehnte lang an einer Schule gearbeitet. In meiner Schule habe ich Schulsozialarbeit  quasi aus der Wiege gehoben. Mit als erste Schule gab es bei uns Sozialtraining ab der 5. Klasse. Es gab Streitschlichter, die aufgrund meines Konzepts tatsächlich ernst genommen und von den Schülern in Anspruch genommen wurden, statt unbeachtet die Pausen in irgendwelchen Räumen zu verbringen. Und vieles, vieles mehr.
Bei der Verteilung von Preisen für die Schule, wurde ich bewusst vom Schulleiter bei Interviews aussen vor gelassen. In Broschüren über unsere Errungenschaften wurde bewusst darauf geachtet, dass mein Name nicht genannt wurde.
In Besprechungen habe ich es bei verschiedenen Schulleitern erlebt, dass mit dem männlichen Kollegen über meinen Kopf hinweg gesprochen wurde. Ich wurde schlichtweg ignoriert.
Diese Begebenheiten könnte ich endlos fortführen, doch es geht mir hier darum zu betonen, dass die Ungleichbezahlung nur ein kleiner Teil dessen ist, was Ungleichheit ausmacht. Und das geht viel tiefer, als rechtliche Regelungen!

15 März 2018

Hoher Blutdruck? Kein Wunder!


Manchmal werde ich von jüngeren Menschen gefragt, ob ich ein Problem damit habe älter zu werden. Darauf antworte ich meist mit "Nein". Die in immer größeren Mengen auftauchenden Falten mag ich zwar nicht aber ich schaue mich nicht 24 Stunden in den Spiegel und gefühlt bin ich meist 20 bis 30 Jahre jünger als mein biologisches Alter.
Was mich allerdings inzwischen mehr nervt als die Falten, sind die Reaktionen meiner Umwelt auf das was sie vermuten, wenn sie mich sehen.
Scheinbar sind das Vermutungen wie: 
"Oh eine ältere Dame.  
-Wahrscheinlich ist sie nicht so gut zu Fuß. (Wofür es keinerlei Anzeichen gibt, da ich nicht humpele und relativ flott unterwegs bin.)
- Sie kann bestimmt nicht so gut mit einem Computer umgehen. ( Wobei ich besser mit einem PC umgehen kann als ein Großteil der Jugendlichen mit denen ich zutun habe.)
- Sie ist bestimmt nicht mehr so beweglich. (Wobei ich beim Yoga immer wieder feststellen kann, dass ich häufig beweglicher bin als wesentlich jüngere Frauen.)
Das sind nur die, die mir jetzt sofort einfallen. Mit ein wenig Überlegung fallen mir sicher noch mehr ein.
Besonders schlimm wird es, wenn man einen Unfall hat. Neulich schoß mir ein Junge, ohne sich umzuschauen, vor's Fahrrad. Mein E-Bike hat ausgezeichnete Bremsen, eher zu gut, da sie das Fahrrad abrupt zum Stehen bringen und das einen Schleudereffekt auf den darauf sitzenden Körper zur Folge hat. 
Die Fahrbahn war naß, mein Hinterrad rutschte weg und ich fand mich plötzlich auf dem Pflaster wieder. Die Landung war ins besondere für meinen Kopf hart. Fluchend und brüllend, rollte ich auf dem Pflaster umher, bis die Eltern des besagten Jungen sich auf mich zu bewegten und mir dabei halfen zum Straßenrand zu kriechen. Man rief einen Krankenwagen, der dann auch alsbald kam und dann ging das Alten-Bashing los.
Ich wurde dreimal gefragt wie alt ich sei, so als hätte ich vielleicht zehn Jahre vergessen können. Natürlich erklärte ich die Ursache des Unfalls. Dann wurde mein Blutdruck gemessen. 190!
"Ach," sprach da der jugendliche Fahrer des Unfallwagens, "Das könnte die Ursache sein!", fragend auf den älteren Kollegen blickend. Langsam drehte ich meinen Kopf in seine Richtung, blitzte ihn an und betonte durch zusammengebissenen Zähnen, dass dies NICHT die Ursache des Unfalls gewesen sei. 

Im Krankenhaus angekommen hatte sich mein Blutdruck normalisiert. Die Krankenschwester nahm mich in Empfang und half mir bei der Untersuchung mich auszuziehen. "Oh, Sie sind aber super sportlich angezogen!
"Ich sah über meine fauxlederne Hose auf meine praktischen Treter hinab und wusste nicht was ich dazu sagen sollte. Ähm, wie sollte frau denn in meinem Alter beim Fahrradfahren angezogen sein? Scheinbar entsprach ich nicht ihren Vorstellungen. Beige Wolle und Birkenstock wären vielleicht angemessener. 
Es ist einfach diese Haltung: Ältere Menschen sind nicht wirklich für voll zu nehmen. Man muss nett zu ihnen sein aber eine leicht herablassende Attitüde ist angemessen.
Mann! Wie soll das erst werden, wenn ich wirklich alt und zerbrechlich werde und nicht mehr ganz da bin??
Meine netten Nachbarn holten mich aus dem Krankenhaus ab. Sie ist acht Jahre jünger, er drei. Auch sie wollten natürlich wissen, wie es passiert war. Seine Reaktion: " Na ja, vielleicht ist es das Alter. Irgendwann fängt's halt an." 
Inzwischen kenne ich seinen Hang zu dummen Bemerkungen, doch angesichts unseres geringen Altersunterschiedes, fand ich diesen Spruch dann doch den Gipfel! Es ist schwer gleichzeitig dankbar und stinkig auf jemanden zu sein!
Tage später behandelte mich mein lieber Kollege, fünf Jahre jünger. Beim Gehen sagte er:"Sei vorsichtig, beim Treppengehen und so!"

Wahrscheinlich sollte ich einfach drüber lächeln und es nicht so wichtig nehmen, doch ich empfinde es als kränkend und es ärgert mich.

Nochmal in aller Deutlichkeit: Falten im Gesicht bedeuten nicht, dass man nicht in der Lage ist seine Füße voreinander zu stellen, dass einem dauernd schwindlig ist und man sich am besten nicht mehr auf die Straße wagen sollte. Ausserdem gehöre ich zu der Generation die PCs erfunden haben! Wenn ich auch zugeben muss, dass ich unter meinen Freundinnen eine Ausnahme bin, was den Umgang mit modernen Medien angeht.
Diese herablassende Haltung für Menschen über 60 begegnet mir überall. Auch auf der Arbeit unter Sozialpädagogen. Es wäre schön, wenn wir alle vielleicht ein wenig drüber nachdenken würden, wie wir wen einschätzen und warum. Ignoranz kann man vermeiden, Alter nicht!

06 November 2016

03 November 2013

Wieso eigentlich ein Netzwerk für Gesundheitsberufe?


Da ich manchmal den Eindruck habe, dass viele meiner Kollegen/innen nicht wirklich wissen, warum sie einem Netzwerk bzw. einem Verein beitreten sollten: „Ist doch noch mehr Konkurrenz. So schon schwer genug an Klienten/Patienten zu kommen!“, wollte ich gern mal darstellen weshalb ich das als großen Vorteil sehe.

Wir haben alle verschiedenen Schwerpunkte. Wir sind alle sehr unterschiedliche Menschen.
Ich kann nicht alles für jeden. Patienten die zu mir kommen, möchten gerne das los werden, was sie gerade beschäftigt. Körperlich oder anderweitig.
Obwohl ich ein durch aus großes Repertoir habe, gibt es Patienten bei denen ich mir sicher bin, die wären vielleicht besser bei einer Homöopathatin aufgehoben z. B. oder die Chemie stimmt für die Art von vertrauensvoller Arbeit nicht wirklich.
Durch das Kennenlernen unterschiedlicher Therapeuten/innen in meiner Umgebung, kann ich viel besser Empfehlungen aussprechen, da ich diese entweder selbst in ihrer Arbeit kennen gelernt habe oder sie zumindest mit ihrem jeweiligen Angebot kenne. Somit kann ich mit gutem Gewissen jemanden an diese weiter empfehlen.

Ein weiterer Punkt den ich wichtig finde, sind die Gespräche über die Arbeit. Ich bekomme viele wertvolle Informationen die mir helfen meine Tätigkeit zu verbessern oder professioneller zu bewältigen. Gerade der Status einer Heilpraktikerin Psych. ist mit einigen Besonderheiten ausgestattet und es ist durch aus wertvoll mit anderen über die Art wie sie ihre Arbeit aufbauen zu sprechen.  Es gibt da einige Beispiele die mir einfallen, doch ich möchte hier nicht zu weit schweifig werden.

Ausserdem ist es möglich gemeinsam zu werben und Kosten zu sparen. Auch wenn der Ansatz vielleicht der gleiche ist, hat jede einen anderen Schwepunkt in ihrer Arbeit gewonnen. Auch als langjährige Reiki-Meisterin habe ich immer wieder festgestellt, dass die Menschen die zu mir gefunden haben, aus einem bestimmten Grund bei mir und nicht bei den vielen anderen Reiki-Lehrern gelandet sind.

Als Therapeutin ist man recht allein und ich empfinde es als ausgesprochen angenehm, mich mit anderen austauschen zu können über die Schwierigkeiten oder auch Freuden ;-) des Alltags. 
Aus all den genannten Gründen bin ich gern im Gesundheitsnetzwerk Scheeßel und umzu!

12 Oktober 2013

Irrwege

Das Leben ist voller Irrwege...... 
manche führen direkt zum Ziel!

14 August 2013

Einmal nach Lewis und dann nach Harris bitte! oder Pleiten,Pech und Pannen auf englisch.


Da ich mir vorgenommen hatte in meinem Leben einmal alle schottischen Inseln zu besuchen, war es nach zwei Jahren an der Zeit die nächsten zu erforschen.
Meine Reiseplanung begann im Dezember, die Fahrt im Juli. Eigentlich müsste man meinen, dass dies genug Zeit sei um eine gründliche Reiseplanung zu bewerkstelligen.
Doch nach meiner ursprünglichen Euphorie, Buchung des Fluges und Reservierung der Zimmer für den 1. und letzten Tag meiner Reise, ließ meine forschende Tätigkeit nach.
Insbesondere wurde diese durch die exorbitanten Preise der B&Bs auf Lewis gelähmt.




Letztlich buchte ich noch zwei Folgetage in Stornoway, dem Ankunftsort auf Lewis, zwei Tage vor meinem Abflug, sowie ein Zimmer auf Harris (wie ich dachte). Vorher hatte ich aufgrund des scheußlichen Wetters und der Vorstellung meinen Urlaub in noch viel scheußlicherem Wetter zu verbringen, versucht meinen Flug los zu werden. Doch dies ist mir leider/Gott-sei-Dank, nicht gelungen!

Drei Tage vor Reisebeginn erreichte der Sommer dann doch noch die nördliche Hemisphäre und somit auch die westlichsten Inseln Europas.
Guten Mutes vor Ort dann entsprechende Unterkünfte zu finden, verbrachte ich eine schlaflose Nacht vor meinem Abflug. Diese war allerdings nicht der Grund für das Verpassen des Zuges nach Bremen. 
Unverschämter Weise haben sie einfach den Bahnsteig in Scheeßel gewechselt von dem der Zug nach Bremen normalerweise abfährt. Ich stand also hilflos auf der anderen Seite des Bahnsteigs als der Zug abfuhr.
Das hieß also, wieder ins Auto und mächtig Gas geben um noch rechtzeitig auf dem Bremer Flughafen anzukommen. Wie jeder weiß, ist man mit dem Zug wesentlich schneller als mit dem Auto.
Mein Auto ließ ich also irgendwo in der Nähe des Flughafens stehen, es mit reichlichen Schutzsymbolen versehend, damit es auch ja unbeschadet zwei Wochen dort übersteht. Anders als geplant, hetzte ich zu Fuß einen Kilometer mein Gepäck schleppend und erreichte völlig verschwitzt und leise panisch den Ryan-Air-Terminal wo ich als als zweit Letzte durch die security ging.
Ich nahm mir fest vor, das dies das einzige Fast-Maleur wäre welches ich mir erlauben würde.

Anreise 

Der Flug nach Edinburgh wie auch der Anschlussflug nach Stornoway klappte prima. (War ja auch nicht von mir abhängig.)
Bei der Entscheidung von Edinburgh aus zu fliegen und nicht die von mir sehr geliebte Fähre von Ullapool aus zu nehmen, spielte die lange Fahrzeit mit Bus oder Bahn eine Rolle. Ich wäre nicht rechtzeitig in Ullapool angekommen um die letzte Fähre nehmen zu können und hätte somit zwei Nächte auf der Hin-und Rückfahrt in Ullapool übernachten müssen. Das schien mir die €200,- wert zu sein. Wer diesen Flug bucht muss wissen dass es keine Rückerstattung gibt, falls man es sich anders überlegt. Flybe

Nach einer kurzen Wartezeit, mein Flug war ein halbe Stunde früher angekommen als angekündigt, wurde ich von meinem B&B Betreiber freundlicherweise abgeholt. Was auch gut war, denn wie ich später zu meinem Leidwesen erfahren musste, verkehren sonntags keine Busse auf Lewis und Harris. Der Flughafen ist etwa 10 Autominuten ausserhalb von Stornoway. 
Fährverbindungen von Ullapool: Fähren
Wie man beim Vergleich sehen kann ist der Preisunterschied zwischen Flug und Fähre nicht soo groß.Wenn man die eventuell notwendige Übernachtung in Ullapool mit einrechnet, lohnt sich der Flug wenn man nicht so viel Zeit hat. Anders sieht es beim "Island Hop-Scotch" aus. Wenn also mehrere Inseln besucht werden sollen, ist das die Wahl.

Auf der Insel

Auf dem Flughafen angekommen erstreckt sich das Land flach und baumlos. In der Ferne sieht man die Umrisse der Berge des schottischen Festlandes. Bei der Annäherung an Stornoway sieht man über der Bucht der Sandwick Bay Schornsteine. Dazu später mehr.
Als ich ankam konnte ich ausserdem rauchende Feuer auf der fernen Seite der Bucht sehen, die den Lews Castle und die Royal Gardens beherbergen. Es stellte sich heraus dass sie dort Rhododendron verbrennen weil dieser alle andere Vegetation dort zu überwuchern droht. Das befremdet Norddeutsche die ihre z. T. teuer erworbenen Exemplare der selben Pflanze, hüten und pflegen. Doch ein Besuch der Royal Gardens überzeugt einen, dass es dort ausser Rhododendren gar nichts anderes gäbe, ließe man sie weiter wuchern.
In meiner Unterkunft angekommen begrüßten mich zwei entzückende Westis. Mein Zimmer war klein aber geschmackvoll eingerichtet. Leider ließ sich das Fenster nicht öffnen, da das neu bestellte nicht passte und es zwei Wochen dauern würde bis das richtige eintreffen würde. Dafür gab es eine Preisermäßigung von 5 Pfd. Die Matratze war hervorragend, besser als meine zu Hause und wie ich später erfuhr, eine auf die auch die Königen schläft. 

Es sei an dieser Stelle hervor gehoben, dass das "Carnan Beag" in Sandwick Bay, das beste B&B ist dass ich je besucht habe! Pat, die Gastfrau, war voller Charm und vor allem Hilfsbereitschaft in allen Belangen meines Aufenthaltes.
Das Frühstück ließ keinen Wunsch offen. Es gab unter vielem anderen 22 Marmeladen und Honige im Angebot! 

Carnan Beag: Breakfast - there is still more stuff like porridge, cereals, and cooked breakfast...etc. Amaaaz

Auch war Pat was Infos zu den Bewohnern und Eigenarten derselben anging eine wahre Fundgrube. Ich erfuhr z. B. den Grund weshalb es in den Charity-Shops in Stornoway ein übergroßes Angebot an Hüten gibt. Die Presbetarianer von denen es dann jeweils noch viele Ableger gibt, einer strenger als der andere, nehmen den Kirchgang sehr ernst. Es geht am Donnerstag-Abend los und endet am Sonntag. Zu diesen vielen Gottesdiensten tragen die Frauen Hüte. Da frau natürlich nicht immer mit dem selben Hut zum Gottesdienst gehen kann, gibt es hier einen hohen Umsatz derselben.
Wer also gerne gut behutet sein möchte, sollte einen Besuch in einem der drei oder vier Charity Shops in Stornoway unternehmen.

Die Grundregel des Sabbath-Haltens ist, ähnlich wie bei uns vor hundert Jahren oder in anderen Religionen, noch lebendig. Sie besagt in der Hauptsache nichts zu tun was nach Arbeit aussieht. Manche stellen ihre Waschmaschinen so ein, dass sie sich um Punkt 12 in der Nacht zum Sonntag abstellen. Die Wäsche am Sonntag aufzuhängen kann zur Ächtung der Nachbarn führen.
Restaurants sind geschlossen, ausser zwei auf beiden Inselteilen, Busse fahren, wie ich schon beschrieb, nicht. 
Einige mit denen ich darüber sprach waren überrascht, dass ich als Deutsche das so verwunderlich finde, da unsere Geschäfte ja auch (noch) sonntags geschlossen haben. Meine Entgegnung war, dass wir immerhin zu jemanden fahren könnten der vielleicht noch was zu essen hat, sollte uns am Sonntag alles Essbare ausgegangen sein!
Ganz streng Gläubige mähen grundsätzlich keinen Rasen, weil man das vor 2.000 Jahren auch nicht getan hat. Erinnert zum Teil ein wenig an Amisch. Die Moral ist natürlich sehr ausgeprägt und Frauen die Hosen tragen sind nicht gern gesehen. 

Auto Anmietung

Wer die Insel zum ersten Mal besucht und noch nicht genau weiß wann er oder sie wo ist, empfehle ich zur Orientierung die Anmietung eines Autos. 
Dies habe ich dann am dritten Tag auch getan. Durch meine Vermieterin vermittelt erhielt ich einen Citroen C1, Splash, für 35 Pfd. pro Tag. Nicht gerade billig aber für die Insel völlig normal.
Hier empfehle ich den Lewis Car Hire, da gibt es einen van für nur 24 Pfd. täglich. Erfuhr ich leider erst später. Was ich auch noch zu spät erfuhr, ist das Glasbruchschäden durch Steinschlag selbst getragen werden müssen. Grundsätzlich ein Optimist, hätte ich auch wenn ich es gewusst hätte, das Auto angemietet. So was passiert ja nun höchst selten. In fast dreißig Jahren ist es mir nur einmal passiert. Mit diesem Auto jedoch bereits am zweiten Tag. Das erhöhte die Kosten um 200 Pfd!

Trotz alle dem, war es ein Glück das Auto für die Erforschung der Insel gehabt zu haben. Viele meiner Reise Ziele wie z. B. die Callinish Stones, der schönste Steinkreis den ich je gesehen habe und diverse andere an der Nordwestküste, hätte ich mit dem Bus nicht erreichen können. Erreichen vielleicht schon, doch jedes einzelne Ziel hätte einen Tag mit der Hin-und Rückfahrt bedeutet. 
Hier noch einige Links zu interessanten Seiten über Lewis und Harris: 

Hier im Blog ist oben rechts eine Dia-Show mit den Bildern von meiner Reise. Mit Klick darauf öffnet sich ein neues Fenster so das die Bilder in der gewünschten Auflösung gesehen werden können. Als Bildtexte sind z. T. nähere Infos zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten.

Unterkünfte


Hier ein paar Infos zu den B&Bs und Hostels in denen ich untergebracht war.

B&Bs
Carnan Beag - Stornoway / siehe oben und unter Carnan Beag
Preis zwischen £30 und £40

Tigh na Mara - Tarbert, Harris
Preis £ 30


Ein sehr nettes und preiswertes B&B. Wunderbarer Blick über die Bucht. Sehr schön eingerichtete Zimmer. 
Die Wirtin, Frau Morrison, ist sehr freundlich wie fast alle hier. siehe auch Tigh na Mara

Hostels

Heb Hostel - Stornoway
Preis £ 17,-
Heb Hosel liegt sehr günstig in der Stadt-Mitte, nahe dem Fähranleger. Als ich da war, war das Hostel relativ voll. Die Atmosphäre war sehr freundlich und fröhlich. Die Küche ist ein bisschen klein für ein Hostel mit so vielen Betten und man tritt sich leicht gegenseitig auf die Füße. Ich habe in einem "Frauen-Zimmer" geschlafen. Das Bad war eine Wucht, sogar mit Badewanne. Wobei ich mich frage, wer sich wohl traut stundenlang zu baden wenn 7 andere darauf warten das Bad nutzen zu können? 
Es war leiser als ich erwartet habe. Insgesamt waren alle recht rücksichtsvoll. Für den Preis fand ich es echt o.k., doch mehrere Tage hätte ich dort nicht verbringen wollen. Mehr dazu hier: Heb Hostel

Galson Farm, Nordwest-Küste
Preis £ 17
Galson Farm ist sowohl ein Hostel als auch ein B&B. Also je nach Geldbeutel. Von Galson aus kann man mit dem Bus zum Point of Ness fahren und von dort aus den Butt of Lewis umrunden. Es gibt eine Menge zu sehen. (Siehe Bilder) Es gibt mehrere Busse täglich, doch man muss sich entscheiden, ob man wandern oder einkaufen will, da es nur ein Geschäft an der gesamten Nord-West Küste gibt und das ist auf der Hälfte der Strecke zum Point Ness.
Trampen ist nur bedingt zu empfehlen. Ich bin meistens mit Touristen mit gekommen. Die Einheimischen sind in dieser Ecke nicht sehr mit nahme freudig.
Der Hostel-Teil hat ein Zimmer mit 3 Doppelstockbetten. Es ist ein gemischtes Zimmer, was ich persönlich nicht sehr gerne mag. An den Tagen an denen ich da war, hatte ich jeweils Glück und es war ausser mir nur jeweils eine Frau da. Die Qualität der Schlafsäcke in den man ein slip cover einzieht ist sehr gut. Frieren nicht möglich, da es ausserdem noch schwere Harris-Tweed Decken gibt.  Die kleine Küche ist mit allem ausgestattet was man brauchen könnte. Es gibt zwei Duschen. Verglichen mit Heb Hostel ein Luxus!
Vom Haus aus kommt man nach wenigen Minuten zur Küste. Es geht sich dort zwar nicht so gut, große Kiesel, doch es ist eine unglaubliche Energie dort zu spüren.
Auf dem Weg dort hin, kommt man an einer Weide mit einem großen Scottish Clydesdale Horse und einem 45 Jahre alten Esel vorbei. 
Beide sehr freundlich und immer zu einem Schwätzchen bereit.
Galson Farm Belted Galloways

Vorsicht ist nur vor Jackson geboten. Einem übergewichtigen Labrador, der sobald er Essen riecht zur Stelle ist und alles weg putzt was er findet. Wenn ihr Essen kocht, sollte die Tür nach draußen zu sein.

David und Hazel geben gerne Auskunft zu allen Dingen die einen interessieren könnten. An Arbeit mangelt es ihnen nie, da sie ausser dem B&B, dem Hostel und dem post-office auch einen regulären Hof bewirtschaften.
Vom Haus aus gibt es auch einen beschilderten Weg über die Felder nach Dell.
Mehr zum Hostel Galson Farm Hostel

Drinishader Hostel
ist auf Harris etwa 10 km von Tarbert entfernt.
Preis £ 20

Es liegt sehr schön an einer der vielen Buchten. Der Besitzer Rodney, ist sehr freundlich und hilfsbereit. Auch hier gibt es neben dem Hostel ein B&B.
Es gibt drei Zimmer im Hostel. Ein Bunk-Zimmer und zwei Zweibett-Zimmer im 2. Stock. Die Zimmer sind freundlich und sauber. Der Gemeinschaftsraum mit Küche ist wohnlich eingerichtet.
Blick vom Hostel aus

Von Drinishader aus gibt es mehrere Wanderwege die man nehmen kann. Es gibt dort sogar einen kleinen Laden mit post-office, eine Galerie und das Harris Tweed Museum welches in einem ehemaligen Schulhaus untergebracht ist. Hier mehr Drinishader Bunkhouse



Sprache


Im Gegensatz zu vielen anderen Inseln die ich besucht habe, ist Gälisch auf Lewis und Harris die Erstsprache. Das heißt, das die Ortsschilder auf Gälisch sind und die Karten die es dort zu kaufen gibt jeweils auch die Gälischen Bezeichnungen tragen. Das kann manchmal zur Verzweiflung führen, wenn man einen Ort sucht und ihn im Gälischen nicht erkennt. 


Besonderheiten

Dank der Auskunftsfreudigkeit von David, dem Betreiber von Galson Farm, kann ich an dieser Stelle einzelne Fakten berichten, die man so sonst nicht im Internet findet, zumindest nicht auf Deutsch.
Auf meine Frage hin, wieso es möglich ist die Spuren der "lazy beds" immer noch zu sehen, wo sie doch seit mehr als 150 Jahren nicht mehr benutzt werden, erhielt ich folgende Antwort:
Erst einmal würden "lazy beds" nur in Irland so genannt. Auf den Inseln hier hießen sie "riggs". (Obwohl sie in jeder Beschreibung hier auch so genannt werden. Doch David wollte wohl klarstellen dass die Dinge auf Lewis anders seien als anderwo.)

Grundsätzlich erst einmal: 
"Lazy beds" sind eine Methode des landwirtschaftlichen Anbaus. Parallele Kanten und Furchen werden mit dem Spaten gegraben. Dazwischen gibt es Entwässerungsrinnen, ähnlich wie bei uns in der Marsch. 

Sie wurden ursprünglich genutzt um Kartoffeln zu pflanzen, bis die Kraut-und Knollenfäule Phytophthora infestans, den Kartoffelanbau stoppte. Die Aufschüttungen wurden mit Seetang angereichert und boten so eine bessere Grundlage für das Wachstum, da der Boden zu wenig Humus hergab um eine normale Bepflanzung zu erlauben. Ausserdem gab die Aufschichtung mehr Wärme her als der flache Boden. 
Diese Maßnahmen waren insbesondere zur Zeit der Highland Clearances (Link: Highland Clearances) notwendig, da die Crofter von ihrem ursprünglichen Land vertrieben wurden und auf kaum zu bewirtschaftenden Landstrichen wieder angesiedelt wurden.

Jetzt weiter zu Davids Ausführungen.
Jährlich werden die "riggs" auf dem Butt of Lewis gepflegt. Die crofter des Umlandes ziehen jeweils eine Nummer und erhalten den Teil für den sie in diesem Jahr verantwortlich sind. Diese "riggs" müssen sie entsprechend aufschichten und bearbeiten. Die "Lotto-Ziehung" gewährleistet das sich jeder der Landwirte bemüht seine "riggs" gut zu bearbeiten, weil er im nächsten Jahr eventuell die gleichen ziehen würde, beziehungsweise die Ächtung seines Nachfolgers sehr unangenehm wäre.
Heute dienen die "riggs" nur der Entwässerung. 

Ein weiteres Bon-mot von David:

Hermiline hatten irgendwann überhand genommen in den letzten Jahren. Diese wurden dann getötet.
Das führte dazu dass die Kaninchen sehr schnell überhand nahmen, wie man auf der Insel sehr gut erleben kann.
Die Kaninchen wurden per Beschluss zu mehreren Tausenden zum Abschuss frei gegeben.
Allerdings führte das zum nächsten Problem; die Bleikugeln, die natürlich überall herumliegen, werden von den Vögeln aufgepickt so das sie sterben.

Ist es nicht wunderbar wie vorausschauend wir Menschen sind?















24 August 2012

Elementarwesen



Im Hintergrund, Mitte des Bildes sieht man ein Gesicht. Wenn man diesen Bereich zoomt, kann man ein libellenartiges Wesen auf Augenhöhe des Gesichts sehen. Die Lichtereffekte sind scheinbar auf eine Verwacklung zurückzuführen. Das Bild wurde am 27.05.12 in meinem Garten aufgenommen. 

Das Bild hatte ich behalten, weil ich die Verzerrung der Lichter so schön fand. Erst kürzlich entdeckte ich das Gesicht im Hintergrund. 
Befragung mit meinem Pendel ergaben, dass es sich um ein Erd-Elementarwesen handelt. Es hat eine übergeordnete Funktion für einen größeren Raum hier in Nord-Deutschland. 
Mir kommt das Gesicht panartig vor. 
Würde mich sehr über Reaktionen freuen!